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Prolog
Episode 1: Die Entstehung
Episode 2: Erschaffung der Rassen
Episode 3: Krieg der Götter
Episode 4: Die große Flut
Episode 5: Die Herausforderung der Riesen
Episode 6: Das Ende eines Zeitalters
Rückkehr zum Lagerfeuer
Episode 7: Die Nachwirkungen
Episode 8: Eine neue Allianz
Episode 9: Ein Verbündeter wird zum Feind
Rückkehr zum Lagerfeuer
Episode 10: Geschichte umgeschrieben
Episode 11: Elmoreden und Perios
Episode 12: Beleth und der Elfenbein
Episode 13: Unstimmigkeit der Elfen
Episode 14: Das Ende eines goldenen Zeitalters
Rückkehr zum Lagerfeuer
Episode 15: Der Krieg des Kontinents
Episode 16: Aufstieg der zwei Königreiche
Episode 17: Die Erben des Landes
Epilog
Er nahm ein tiefen Zug vom Rauch, um diesen dann langsam wieder auszustossen.
Der Grossteil seines Gesichtes war unter einer dicken Kapuze verborgen, und hinter ihm erstreckte sich lediglich pechschwarze Dunkelheit. Im leichten Gluehen der Pfeife war es unmoeglich seine Charakterzuege zu erkennen.
Er selber hatte sich als Barde vorgestellt niemand hier hatte ihm das abgenommen, da seine Stimme grob und kratzig war und wir waren ein wenig stutzig, ob der Tatsache, das er den gefaehrlichen Wald allein durchquert hatte. Wie auch immer, er hatte uns angeboten eine Geschichte zu erzaehlen, wenn wir unser Essen, und die Waerme des Feuers mit ihm teilten. Wir stimmten dem zu, wenn auch nur, weil wir ihn nicht dem kalten Wald ueberlassen konnten.
Wir machten es uns am Feuer gemuetlich, unsere Waffen immer kampfbereit, fuer den Fall das es gefaehrlich werden sollte, und warteten darauf, das er mit seiner Geschichte began.
Die Nacht war eisig kalt, und seine schwache, kratzige Stimme wurde leise hinaus ueber die Huegel getragen. Die Pfeife stopfend oeffnete er seinen Mund und began zu sprechen.
Die Geschichte, die ich euch nun erzähle, handelt um jene die wir Götter nennen.Gebt gut Acht denn dies ist die wahre Geschichte...
Vor langer Zeit, in einer Zeit vor jeglichem Denken, existierte nur ein Globus in dem alle Existenz vermischt war.Da es nichts gab womit man ihn hätte vergleichen können, war der Globus groß und klein, dunkel und hell, alles und nichts.
Über 100 Millionen Jahren hin begann der Globus zu wachsen und 2 Kräfte begannen zu entstehen.Als sie wuchsen entwickelten sie Bewusstsein und Ego und teilten sich in weisses Licht und Dunkelheit auf.Das weisse Licht nahm weibliche Gestalt an und nannte sich Einhasad.Die Dunkelheit nahm männliche Gestalt an und nannte sich Gran Kain.Diese zwei Lebewesen stehen für den Anfang der Entstehung des Universums und für alles was wir heute kennen. Einhasad und Grand Kaim bündelten ihre Kräfte um aus dem Globus zu entfliehen.Dadurch zerbrach der Globus in viele verschiedene Teile.Einige dieser Bruchstücke erhoben sich und wurden zum Himmel, einige fielen herunter und wurden zum Boden.Zwischen Himmel und Boden war Wasser.Einige Teile des Bodens erhoben sich und wurden zu Land.
Der Geist des Globus wurde Ether genannt, auch er wurde mit der Zerbrechung des Globus zerstört.Dies lies die verschiedenen Tiere und Pflanzen entstehen.Die "Kreaturen der Entstehung" entstanden aus dem Ether.Die Giganten waren die besten dieser Art.Sie waren als die Weisen bekannt, da sie mit Intelligenz nicht weniger als ihre Körper mit Muskeln besäht waren.Die Giganten versprachen in Einhasad und Gran Kain zu vertrauen, da die zwei Götter es waren, die das Leben der Giganten und ihre Welt erschufen.Einhasad und Gran Kain waren zufrieden mit den Giganten und ernannten sie zu den Herrschern aller lebenden Kreaturen.Dies war bevor der Tod und das Paradies existierten.
Einhasad gebar mit Gran Kain viele Götterkinder.Die ersten fünf dieser Kinder besaßen die Kräfte der Erde.Die älteste Tochter, Shilen, konnte über Wasser verfügen.Der älteste Sohn, Paagrio, kontrollierte das Feuer.Die zweite Tochter, Maphr, kontrollierte das Land.Der zweite Sohn, Sayha, wurde der Herrscher des Windes.Für die Jüngste der Geschwister, Eva, blieb kein Element mehr übrig über das sie hätte verfügen können und so erschuf sie Gedichte und Musik.Während die anderen Götter ihren Verantwortungen nachgingen, schrieb Eva Gedichte und Serenaden und unterlegte sie mit Musik.
Und so begann das Zeitalter der Götter und es gab kein Platz auf Erden, der ihnen unbekannt war.
Einhasad war die Goettin der Schoepfung, und sie schuf Wesen die ihre eigene Seele hatten. Ihre Kinder nutzten diese Wesen um Leben zu erschaffen.
Shilen floesste die Seele des Wassers in das erste Leben ein, welches sie erschuf. So entstanden die Elfen.
Paagrio traeufelte die Seele des Feuers in das zweite Wesen, welches erschaffen wurde. So entstanden die Orcs.
Maphr gab die Seele der Erde an das dritte Wesen. So wurden die Zwerge erschaffen.
Sayha gab dem vierten Wesen den Wind. So wurden die Arteias geschaffen.
Gran Kain war der Gott der Zerstoerung. Als er das Werk Einhasads sah wurde er neugierig, und zugleich neidisch. Er versuchte es Einhasad nachzumachen, und erschuf seine eigene Lebensform. Dann ging er zu Shilen, der aeltesten Tochter, und bat sie darum der Form eine Seele zu geben. Shilen war sehr ueberrascht darueber, und sagte zu ihm “ Vater, warum solltest du soetwas tun? Einhasad, meine Mutter ist fuer die Schoepfung zustaendig. Begehre nicht ihrer Arbeit, denn es ist nicht die deinige. Ein Wesen, das Leben vom Gott der Zerstoerung erhaellt wird lediglich unheil bringen!“
Gran Kain aber wollte nicht aufgeben. Nachdem er geschmeichelt, und beschwatzt hatte, konnte er schliesslich Shilens Einverstaendnis erlangen.
“Ich werde es machen, allerdings habe ich die Seele des Wassers schon an Mutters Geschoepfe gegeben, somit sind das Einzige was ich dir geben kann Ueberreste.“ Shilen gab die Seele von abgestanden Wasser an Gran Kain.
Gran Kain aber wusste das es nicht genug sein wuerde, um einem seiner Geschoepfe eine Seele zu geben. So war es das er zu Paagrio, seinem aeltesten Sohn ging. Wie Shilen zuvor warnte er seinen Vater. Aber auch er konnte nicht widerstehen. Somit gab er die Seele von erlischendem Feuer an Gran Kain. Gran Kain erfreuete dies.
Auch Maphr flehte ihren Vater mit Traenen in den Augen an, wobei sie ihm die Seele von oeder und vertrockneter Erde gab. Sayha widerum gab die Seele von stuermischen Wind an ihren Vater.
Zufrieden ergriff Gran Kain alles was ihm gegeben wurde und schrie “Schaut euch die Wesen an, die ich erschaffe! Schaut auf die, welche mit der Seele des Wassers, des Feuers, der Erde, und des Windes geboren werden. Sie werden staerker als die Riesen sein! Sie werden die Welt beherrschen!“
Gran Kain schrie mit stolzer Stimme hinaus in die Welt, und floesste seinen Wesen eine Seele ein. Wie zu erwarten war das Ergebnis erschreckend. Seine Geschoepfe waren kraenklich, dumm, durchtrieben, und feige. All die anderen Goetter verachteten seine Wesen. Auf Grund der Schande die durch den Fehler ueber ihn gekommen war, brach er seine Schoepfung ab, und zog sich fuer eine Zeit lang zurueck. Die Geschoepfe die er geschaffen hatte nannten sich: Menschen.
Die Rasse der Elfen war weise, und sie wussten sich im Umgang mit der Magie. Weise wie die Riesen waren aber auch sie nicht. Dafuer liessen sich die Riesen in politischen Dingen und Magiebelangen von den Elfen beraten.
Die Art der Orcs war stark. Sie wurden getrieben durch unerschoefliche Kraft, und einem starken Willen. Stark wie die Riesen waren aber auch sie nicht. Doch die Riesen liessen sich von ihnen in kriegerischen Fragen beraten.
Die Zwerge waren sehr Handwerksbegabt. Sie waren gute Entwickler, gut in der Mathematic, und exellent in der Herrstellung. Die Riesen liessen sich von ihnen in Geldangelegenheiten und der Herrstellung von Waren vertreten.
Die gefluegelte Rasse der Arteias war friedlich und mit der Seltenheit der Unsterblichkeit gesegnet. Die Riesen wollten diese Geschoepfe fangen und unterjochen, doch sobald eines von ihnen in Gefangenschaft war, verlor es seine Kraft, und starb. Den Riesen blieb keine andere Moeglichkeit, als die Arteias frei fliegen zu lassen. Die Arteias waren staendige Boten der Riesen, um ueber die Geschehnisse der Welt zu berichten.
Menschen hingegen hatten nichts von alle dem, und so wurden sie zu Sklaven der Riesen, um fuer sie Handlangerarbeiten zu erledigen. Das Leben der Menschen war nicht viel besser als das von Tieren
Gran Kain war ein freier, und hemmungsloser Gott. Doch begann er einen grossen Fehler als er seine aelteste Tochter Shilen verfuehrte. Sie konnten ihre Affaire bis Shilen schwanger wurde vor Einhasad verbergen. Als Einhasad dies heraus fand, war sie sehr erzuernt. Nachdem sie ihrer Tochter die Macht ueber das Element Wasser genommen hatte, verbannte sie diese vom hiesigen Kontinent. Gran Kain kehrte dem Ganzen den Ruecken zu, und so war Shilen ihrem Schicksal selbst ueberlassen.
Waehrend ihrer Schwangerschaft floh Shilen nach Osten. Tief in der Mitte eines dunklen Waldes kam es dann zur Geburt, unter Schmerzen Einhasad und Gran Kain verfluchend. Alle Kinder die Shilen unter entsetzlicher Hoffnungslosigkeit und unter Verwuenschungen gebar wurden zu Demonen. Darunter die Staerksten von ihnen genannt: Drachen.
Es wurden 6 Drachen mit Fluechen gegen die 6 Goetter geboren. Shilen war erfuellt vom Zorn gegen Einhasad, welche sie verbannt hatte, und gegen Gran Kain, welcher sie erst verfuehrt, und dann fallen gelassen hatte. Die Staerke ihrer Kinder vereinend schuf sie eine Armee gegen die Goetter.
Die staerksten Drachen waren dazu berufen an der Front der Armee aus Demonen gegen die Goetter zu kaempfen. Als Aulakiria, der Drachen des Lichts davon hoerte sah sie zu Shilen und sagte:
„Mutter, du weisst nicht was du tust. Willst du wirklich die totale Zerstoerung aller Goetter? Willst wirklich deinen Vater, deine Mutter, und deine Geschwister zur Erde fallen sehen, in ihrem eigenen Blut liegend?”
Ihr Apell prallte an Shilen ab.
Dann begann ein verbitterter Kampf im Palast der Goetter. Die 6 Drachen zerstoerten alles im Palast. Selbst die Goetter wurden durch die extreme Kraft der Drachen eingeschuechtert. Der Kampf schien dazu verdammt zu sein fuer immer zu wuehten. Wenn der Kampf nicht bald beendet werden wuerde, dann wuerde die Welt aufhoeren zu existieren, und alles Leben waere zerstoert.
Zahlreiche Gottesanhaenger und Demonen waren getoetet , oder verschwunden. An jedem Tag gab es Donner und Blitze im Himmel, als die zerstoererischen Maechte aufeinander trafen. Die Riesen und alle anderen Lebewesen verfielen in Sorge, als sie den offensichtlich schrecklichen Kampf am Himmel erkannten.
Der verbitterte Kampf hielt so mehrere Jahre an, und letzendlich geriet das Gleichgewicht ins Wanken. Das Leid der vielen Verletzten verachtend, kamen Einhasad und Gran Kain zu immer mehr Macht, und zerstoerten zahlreiche Demonen.
Die Drachen kaempften weiter, obgleich sie stark verwundet, und von Narben uebersaeht waren. Nach und nach wurde die Erschoepfung immer staerker. Bald sah es so aus als kaeme es zu einem Ende des Kampfes, und der Zerstoerung von Shilens Armee. Am Ende breiteten die Drachen ihre Fluegel aus, und flogen zur Erde, um so zu entkommen. Die ueberlebenden Demonen folgten ihnen. Die Goetter aber versuchten die fliehende Armee zu vernichten. Doch war es ihnen durch ihre eigenen schweren Verwundungen nur moeglich dabei zuzusehen wie die Drachen und Demonen entkamen.
Als Shilens Kinder eines nach dem anderen starben, konnte sie ihrer Traurigkeit darueber nicht widerstehen. So zog sie sich in die Unterwelt zurueck, um diese zu beherrschen.
Nachdem Shilen gegangen war, sollte Eva die Macht ueber das Element Wasser zugesprochen bekommen. Eva jedoch war von Natur aus aengstlich, und nachdem sie Zeugin des Untergangs ihrer aeltesten Schwester geworden war, wurde sie nur noch aengstlicher. Um der schweren Aufgabe, die man ihr auferlegen wollte zu entgehen, grub sie einen Tunnel auf dem Grund eines Sees, um sich dort zu verstecken.
Ohne eine Goettin hatten die Seelen des Wassers kein Ziel mehr, und so begannen sie ziellos umher zu schweifen. An einer Stelle floss zu viel Wasser auf das Land, und bildete so einen grossen Sumpf. An anderer Stelle hingegen verschwand das Wasser, und liess so eine Wuestenlandschaft zurueck. Immer wieder versanken Teile von Kontinenten unter Wasser, oder es bildeten sich urploetzlich neue Inseln. An einigen Stellen regnete es Tag und Nacht, bis selbst die Spitzen der hoechsten Berge im Wasser versunken waren.
Wo immer ein kleines Stueck Land geblieben war, waren die Wesen die auf ihm lebten dazu verdammt um ihr Leben zu fuerchten, und der Frieden der zuvor geherrscht hatte wurde zur Hoelle.Sowohl auf dem Land, als auch im Meer wurde das Leben zu einer einzigen Qual. Im Interesse aller Lebewesen baten die Riesen in diesen Zeiten die Goetter um ihre Hilfe.
Einhasad und Gran Kain suchten den gesammten Kontinent ab, und schliesslich fanden sie den See, in dem sich Eva versteckt hatte.
„Eva, schau was passiert ist, weil du dich vor deiner Aufgabe fuerchtest. Du zerstoerst den Einklang des gesammten Kontinents, den wir mit unseren Bemuehungen geschaffen haben. Ich werde es nicht hinnehmen, wenn du mir weiterhin den Gehorsam verweigerst.“ Einhasad war derartig aufgebracht, das ihre Augen hell wie Flammen leuchteten.
Waehrend der Flut waren viele Riesen und lebende Wesen in Shilens Welt. Dieser Umstand machte Einhasad sehr neidisch auf Shilen. Zitternd vor Angst trat Eva ihrer aufgabe entgegen. Sie uebernahm die Macht ueber das Element Wasser, und brachte dieses wieder ins Gleichgewicht, doch war es unmoeglich den angerichteten Schaden rueckgaengig zu machen.
Die Riesen begannen allmaehlich tief in ihrem Herzen skeptisch zu werden. Gran Kain hatte seine eigene Dummheit schon damit unter beweis gestellt, indem er seine eigene Rasse namens Menschen geschaffen hatte. Weiterhin waren da Gran Kains luesternes Verhalten und Einhasads Missgunst, die dazu gefuehrt hatten, das die Unterwelt geschaffen wurde, und mit ihr verschiedenartige Demonen. Durch Evas Aengstlichkeit, und ihre Unfaehigkeit, wurde zu dem noch der Kontinent verwuestet. Samen des Zweifelns begannen in den Koepfen der Riesen zu gedeien. Waren es diese Goetter wert verehrt zu werden?
Riesen konnten mit den von ihnen erstellten Triumphwagen jederzeit zum Palast der Goetter fliegen. Sie konnten Magie dazu verwenden eine Insel in den Himmel zu erheben, um zu leben wie die Goetter. Sie konnten ihr Leben so weit hinauszoegern, das es aussah als waeren sie unsterblich. Die Riesen begannen darueber nachzudenken, das ihre Macht der von Goettern gleich war. Im Zuge ihrer Weisheit waren sie auesserst arrogant geworden.
Demnach waren die Riesen zu Goettern bestimmt.
Sie fingen an mit bestehenden Lebensformen zu experimentieren, um so neues Leben zu schaffen. Die Riesen beriefen sich auf die Magie, um ihre wundersame Forschung zu ermoeglichen. Geblendet durch ihre Macht, bauten die Riesen eine Armee auf, um die Goetter mit einem Mal fuer ihren Fehler mit Shilen, den 6 Drachen, und den Demonen zu bestrafen.
Die Goetter bemerkten die Vorbereitungen, und wurden sehr wuetend. Einhasad, welche das alleinige Recht zum Erschaffen von Leben fuer sich beanspruchte, war blind vor Wut. Sie schwor alle Riesen zu zerstoeren, und mit ihnen den Kontinent und die gesammte Welt. Gran Kain redete auf sie ein, um sie zur Vernunft zu bringen.
“So wie du die Mutter der Schoepfung bist”so sagte er, “so bin ich der Gott der Zerstoerung. Du weisst nur zu gut, was ich durchmachen musste, als ich mich an deinen Aufgaben versuchte. Ich werde die Riesen fuer ihre Arroganz bestrafen. Wenn du jedoch immer noch die gesammte Welt zerstoeren willst, dann werde ich dich mit allem was ich habe bekaempfen.“ Gran Kain wuerde die Zerstoerung des Kontinents nicht mit ansehen, egal was passiert war, und Einhasad war sichtlich beleidigt ob seines Eingriffes. Da sie aber gleich stark waren, wuerde sie ihn nicht daran hindern koennen.
Somit ging Einhasad den Kompromiss ein. Um die Riesen zu bestrafen, nahm sie Gran Kains Hammer, der als „ Hammer der Verzweiflung“ bekannt war. Auf Grund seiner zerstoererischen Kraft, hatte selbst Gran Kain ihn niemals beutzt. In ihre blinden Wut jedoch hob Einhasad den Hammer hoch ueber ihren Kopf, und liess ihn im Zentrum der Riesenstadt niederkrachen.
Als die roten Flammen vom Himmel regneten wurde den Giganten bewusst dass sie einen leichtsinnigen Fehler begangen haben.Mit vereinter Macht probierten sie Einhasads Pläne, angetrieben durch pure Wut, zu durchkreuzen.Trotz der gesamten vereinten Macht der Giganten gelang es ihnen kaum die Ausrichtung des Hammers zu verändern, der immer noch auf die größte der Städte gerichtet war.
Dies war genug um die größte Stadt der Welt zu vernichten; zahllose Giganten und Lebewesen anderer Rassen hatten keine Chance und wurden sofort zermalmt.Als es vorbei war, sah man nur noch ein riesiges Loch wo einst die blühende Stadt war.Das Land schlug große Wellen, hervorgerufen durch den Schlag des Hammers.Am Ende starben fast alle Giganten.
Die überlebenden Giganten flohen in Richtung Osten um Einhasads Zorn zu entgehen.Ihr Weg kreuzte sich mit dem Shilens in früheren Tagen als sie verstoßen wurde.Einhasad aber kannte kein Erbamen und verfolgte die fliehenden Giganten.Sie warf ihre Blitze auf sie und ließ sie nacheinander verbrennen.Die restlichen Giganten, ängstlich und hilflos, fürchteten sich und beteten zu Gran Kain.
"Gran Kain, Gran Kain! Wir gestehen uns unsere fehlerhaften Wege ein.Nur du kannst dem Hass und dem Wahnsinn Einhasads Einhalt gebieten.Lass uns, die wie du an dem selben Platz geboren wurden, die, die die weisesten und stärksten Kreaturen dieses Landes sind, nicht sterben!"
Gran Kain empfand auf einmal ein überkommendes Gefühl von Mitleid für diese armen Kreaturen und entschied dass die Giganten genug für ihre Sünden gebüßt haben.Er formte aus dem tiefsten Wasser der südlichen Seen eine Mauer und blockierte Einhasads Weg.
Einhasad schrie in Wut, "Was ist das?! Wer wagt es sich einzumischen!? Eva, meine geliebte Tochter, lass sofort diese Wasser, das mir den Weg versperrt, verschwinden oder sei bereit deiner älteren Schwester zu folgen!"
Eva fürchtete Einhasads Wort und ließ das Wasser wieder in die südlichen Seen zurückfließen.Der Weg war wieder frei und Einhasad ging weiter ihren Weg, gepflastert mit Steinen aus Hass und Wut.Sie tötete weitere Giganten. Die Giganten riefen erneut zu Gran Kain , "Gran Kain! Mächtigster aller Götter! Einhasad verfolgt uns immer noch, sie will uns alle auslöschen!Wir beten zu dir, bitte sei großmütig und rette uns!" Gran Kain erhob die Erde, auf der die Giganten standen.Die großen Klippen hinderten Einhasades Verfolgung und sie schrie laut auf,
"Maphr, meine geliebte Tochter! Wer wagt es sich mir in den Weg zu stellen ? Wer wagt es sich der Göttin der Schöpfung zu widersetzen?! Lasse das Land herunter oder du wirst den gleichen Weg beschreiten wie deine Schwester!"
Maphr, ihre Mutter nicht noch weiter verärgern wollend, gehorchte und versuchte das Land zu herunterzulassen, aber Gran Kain hinderte sie. "Einhasad, zügle deinen Zorn.Das ganze Land kennt deine Wut und fürchtet sich vor deiner Rache.Die weisen aber leichtsinnigen Giganten gestehen ihr Fehler ein.Überzeuge dich selbst! Die Rasse der stolzen und noblen Kreaturen -- die einst die Erde beherrschten -- verstecken sich auf einem kleinen Stück Land und fürchten sich vor dir während sie probieren deiner Rache zu entkommen.Sie sind nicht länger in der Lage die Götter zu bedrohen.Lass sie leben aufdass dieser Platz auf Ewig ihr Gefängnis ist.Beruhige dich, deine Rache ist vollbracht."
Einhasad konnte sich nicht beruhigen, jedoch konnte sie auch nicht die Wünsche Gran Kains abschlagen -- er war genau so stark wie sie.Sie beschloss, wie es Gran Kain vorschlug, dass es besser wäre die Giganten auf diesem kleinen Stück öden und unfruchtbaren Land weiterleben zu lassen.So endete ihre Jagd und sie kehrte nach Hause zurück. Nun, da die Giganten keine Bedrohung mehr darstellten, griff sie nicht mehr in die Geschehnisse der Erde ein. Die Lebewesen der Erde enttäuschten sie bitter.
Gran Kain stimmte auch zu sich der Erde nicht mehr anzunehmen.
Das Zeitalter der Götter kam an sein Ende.
Der Fremde hielt während seiner Geschichte an.
Gefesselt von der Geschichte bewegten wir uns nicht als er uns die Geschichte unserer Welt erzählte. Seine Stimme, hart aber auch sanft, stach tief in unsere Köpfe ein -- wie durch Zauberei. Der Mythos, den er uns erzählte war völlig unterschiedlich von dem was wir kannten, trotzdem unterbrach niemand. Wir, die erfahrensten Kämpfer aller Länder, waren von dem Fremden wie in einen Bann gezogen worden, einerseits nervös, sogar ängstlich, lauschten wir gespannt. Als eine Eule von einem Ast eines nahen Baumes wegflog, zuckten wir zusammen als wir das Rauschen des Windes der Flügelschläge hörten.
Der Fremde schmunzelte, erhob die Pfeife und fuhr mit seiner Geschichte fort.
"Misstraut nicht meiner Geschichte nur weil sie unterschiedlich von dem ist, was ihr über die Göttern kennt. Es gibt keinen Beweis dass dafür ein Priester näher an der Wahrheit ist als ein umherziehender Barde. Die Geschichte der Götter ist der Wille der Götter, nicht der der Menschen. Und warum sollte ein einfacher Priester mehr wissen ? Nun lauscht wieder meiner Geschichte, denn ich fahre fort.
Dies ist die Geschichte des Landes nachdem es die Götter verlassen haben. Es ist eure Geschichte
Nach dem Verschwinden der Giganten entstand in der ganzen Welt große Aufruhr.Obwohl die Elfen, die Dunkelelfen, die Zwerge, die Orks und die Menschen nach den angewöhnten Regeln der Giganten leben konnten, müssen sie sich nun mit der rauen Wirklichkeit abfinden für sich selbst sorgen zu müssen.Des Weiteren müssen sie in einer Welt leben, die von dem Schlag des Hammers der Verzweiflung geprägt ist.Viele sind während dem Disaster, das Einhasad auslöste gestorben und noch sehr viel mehr an den Folgen, dem daraufkommenden Chaos und der Verwirrung.Oft haben die Rassen der Erde zu den Göttern um Erlösung gebetet, doch die Götter antworteten nicht.
Die Rasse der Elfen waren die ersten die sich der Lage anpassten, da sie einst zusammen mit den Giganten für die Politik verantwortlich waren.Die Elfen vereinigten die Rassen und führten ihr Leben fort.Als aber die Zeit verflog, war eindeutig dass die Elfen nicht die gleichen Führungsfähigkeiten besaßen wie die Giganten.Die ersten, die sich den Elfen widersetzten, waren die Orks.
"Ist dieses elfische Gesindel stärker als wir? NEIN! Haben sie das Recht uns zu regieren? NEIN! Wir können nicht erlauben dass jemand, der schwächer ist als wir , es wagt über uns zu stehen!"
Die militärische Macht der Orks war beeindruckend und die Elfen, die bisher nur in Frieden lebten, waren keine Herausforderung für die stolzen und furchtlosen Orks.Der Hauptteil des Landes wurde zu Ork-Reich und die Elfen waren in kürzester Zeit in eine kleine Ecke zurückgetrieben worden.Dort suchten sie Hilfe bei den Zwergen, die mit ihrem Reichtum und ihren schlagkräftigen Waffen eine Chance gegen die Orks gehabt hätten.
"Rasse der Erde," schrien die Elfen, "Steht uns zur Seite.Die gnadenlosen Orks überrennen uns mit ihren Armeen.Kommt -- lasst uns Seite an Seite kämpfen."
Die Zwerge aber lehnten das Angebot kaltherzig ab.In ihren Augen hat es die Welt gut mit den Orks gemeint.Es wäre unklug gewesen sich mit den Schwachen zu verbünden.Die Elfen waren wütend, konnten die Zwerge aber nicht umstimmen.
Die Elfen suchten Hilfe bei der Rasse des Windes, den Arteianern.Ihre Fähigkeiten als Kundschafter und die Möglichkeit ihre Feinde aus der Luft anzugreifen würden der ausschlaggebende Faktor des Triumphs über die Orks sein.
Eine elfische Delegation reiste zu den Enden der Erde um die Arteianer um Hilfe zu ersuchen.
"Rasse des Windes, kommt uns zur Hilfe! Die babarischen Orks überrennen uns mit ihren Armeen. Lasst uns Verbündete sein und sie für ihre Einfälltigkeit bezahlen lassen!"
Aber, wie immer, waren die Arteianer nicht an Krieg interessiert.Sie würden sich auf keine der Seiten stellen, sie sind ein Volk dass Gefahren aus dem Weg geht und sich in den inneren Ländern versteckt.
Die Elfen verzweifelten.
"Ist dies wirklich das Ende unserer Art ? Werden diese dreckigen Orks das ganze Land übernehmen und jeglichen Reichtum und Besitz ihr Eigen nennen?"
Abgewiesen von den pragmatischen Zwergen und den neutralen Arteidas, blieben die Elfen ohne Verbündete zurück mit deren Hilfe sie hätten Krieg gegen die Orks führen können. Alleinegelassen und ihre Schicksal beklagend wurden die Elfen von der Ankunft eines Fremden in ihrer Mitte überrascht. Der Fremde kniete vor dem Elfen-König nieder, der bei genauerer Betrachtung feststellte, dass es sich um einen Abgesandten der Menschen handelte. Der Fremde trug eine Krone aus Zweigen auf seinem Haupt.
"Was wollt Ihr, Führer der primitiven Menschen?" fragte der Elfen-König, "Seid Ihr hier um uns zu verspotten oder uns die Treue zu schwören?"
Der Mensch verneigte sich und sprach, "Nein, weiser König. Wir kommen um zu fragen, ob unsere kläglichen Streitkräfte Euch von irgendeinem Nutzen sein könnten."
Die Elfen waren hoch erfreut, denn obwohl die Menschen schwach und töricht waren, so könnte doch ihre große Anzahl im Krieg nützlich sein.
"Sehr lobenswert von Euch, Menschen-König, " willigte der Elfen-König ein. "Ihr möget unbedeutende Wesen sein, aber eure hingebungsvolle Loyalität und euer Wille euer Leben für uns zu opfern ist bewundernswert. So ziehet aus in die Schlacht, hin zum Sieg, und ihr sollt im Rang gleich unterhalb der Elfen stehen."
Der Menschen-König verbeugte sich tief vor dem Elfen-König, dann hob er sein Haupt und wandte sich seinem Elfen-Bruder zu. "Nobelster Elfen-König, " sagte er, "wir Menschen haben nur eine Bitte an euch, bevor wir für den glorreichen Sieg der Elfen-Rasse kämpfen. Wir sind schwach. Unsere Zähne können die Haut der Orks nicht einmal ankratzen und unsere Fingernägel sind nutzlos gegen ihre Muskeln. Wir flehen euch an, gebt uns die Macht uns gegen sie zu behaupten. Lehret uns das Wissen um eure Magie."
Die Elfen waren schockiert und erzürnt über einen solch kühnen Vorschlag. Die Menschen Magie lehren? Niemals! Sie machten eine Gesten, den Zauber beschwörend, der den Menschen in ein Häufchen Asche verwandeln sollte, aber die Elfen-Führerin Veora trat dazwischen. Die Menschen waren zu schwach und es wäre zweifelhaft, dass sie die Orks ohne Hilfe würden besiegen können. Und mit ihrem unterlegenen Verstand würden sie keine Bedrohung sein selbst wenn sie die Magie erlernen würden, wenn sie das überhaupt könnten. Und so vertrat sie ihren Standpunkt, was später Ihr Leben kosten sollte.
Die Menschen verinnerlichten die Wege der Magie schnell, viel schneller als die Elfen das vorausgesehen hatten. Der Menschliche Körper, obwohl nicht so stark wie der der Orks, war durch fortwährende harte Arbeit und durch Kämpfe untereinander gestärkt worden. Sie waren geschickt mit den Händen und konnten Waffen mit großer Fertigkeit führen. Mehr als alles andere aber war ihre Anzahl groß und beeindruckend. In kurzer Zeit wurde aus dem Menschen-Heer eine vorzügliche Armee.
Die Menschen-Elfen Allianz gewann nach und nach die Oberhand.Als es im Kampf gut um die Allianz stand, schworen die Zwerge den Orks die Treue ab und begannen allerlei Kampfausrüstung für die Menschen zu schmieden.Mit stabiler Panzerung und schneidigen Zwergenwaffen konnten die Menschen die orkischen Armeen nun ohne die Hilfe der Elfen besiegen.
Doch als die Allianz immer mehr Siege erringen konnte wurden die Elfen nervös.Sie spürten dass die Menschen immer stärker und immer mehr wurden uns dass es bald unmöglich sein würde sie zu kontrollieren.Trotzdem dachten die Elfen niemals ernsthaft über dieses Unbehagen und die Zukunft nach, da es ihnen unmöglich erschien dass die niederste aller Rassen - der menschliche Abschaum - einen Aufstand anfangen könnte.Und da der Sieg greifbar nahe erschien, hatten sie keine Zeit um über Besorgnisse, ja sogar über Unmöglichkeiten, nachzudenken.
Die Menschen führten fort höhere Formen der Magie zu erlernen und schließlich beendeten sie den Krieg mit dem finalen Sieg der Menschen-Elfen Allianz.Die Orks waren gezwungen einen erniedrigenden Friedensvertrag zu unterschreiben und flohen in die nördlichen Teile Elmores, in ihre Bauten, wo sie in Sicherheit waren.
Der Anführer der Orks lachte als er wegging, "Leichtgläubige Elfen, ihr seid geblendet! Dieser Sieg ist nicht euer, es ist der dieser elenden Menschen! Wie gedenkt ihr diese Monster zu kontrollieren die ihr erschuft?"
Die Elfen erkannten die bittere Wahrheit in seinen Worten und standen nun einem neuen Feind gegenüber - den Menschen.Nach dem langen Kampf mit den orkischen Armeen waren sie erschöpft und schwach.Die Menschen dagegen, mit ihren neuerlernten Kräften, waren stark.
Und so geschah es dass sich die Menschen gegen die Elfen auflehnten.
Zuspät bemerkten die Elfen dass sie des Drachens Nachwuchs in ihre Obhut nahmen.Eine wilde Schlacht, Magie gegen Magie, erschütterte noch einmal das Land.Die Elfen waren zu schwach um den heranstürmenden Menschen standzuhalten, sie wurden langsam aber sicher zurückgetrieben, bis sie gezwungen waren in die Sicherheit ihres Waldes zu fliehen.Von dort aus konnten sie in ihrer sicheren Lage den Entscheidungsschlag gegen die Menschen vorbereiten.Elfische Magie war die stärkste in diesen Wäldern und sie hatten vor sich diesem Vorteil zu bedienen um zu siegen.
Die Elfen gruben tiefe Gewölbe, in denen bald lautes Kampfgetümmel und Kriegsgeschrei erschallten.
Die entscheidenen Sieger in dieser dreimonatigen Belagerung jedoch waren die Menschen.
Weder elfischer Stolz, noch die magischen Kräfte der Wälder, nicht einmal die überlegene Magie der Elfen konnte gegen den endlosen Ansturm der Menschenarmeen bestehen.Die Elfen erlitten großen Schaden und flohen schließlich tief in den Wald.Im Rückzug errichteten sie starke Barrieren um ihre Wälder, um zu verhindern dass Menschen oder andere Rassen sie betraten.
Und so wurden die Menschen die Eroberer des ganzen Landes.
Als der Fremde mit seiner letzten Geschichte fertig war schaute er auf.
Die Geschichte war anders als alles was wir bisher kannten, merkwürdiger Weise kam sie uns vertraut vor. Die wunderschöne elfische Frau in unserer Gefolgschaft saß still auf ihrem Platz, Tränen schimmerten in ihren Augen.
Die Nacht wurde länger während der Fremde sprach, man konnte keine wilden Tiere oder Geräusche mehr hören, es war alles still.Der Wind, der durch die Baumwipfel pfiff, legte sich und sogar das Wasser der nahegelegenen Quelle erschien uns leise und ruhig.Nur unser Atmen und das Knacken des brennenden Lagerfeuers ertönten durch die Nacht.Es war als hätte die ganze Natur um uns herum den Atem angehalten um der Geschichte zu lauschen.
Wir lehnten uns nach vorne als der Fremde, seine Kehle mit einem leisen Husten freimachend, wieder anfing.
"Ist es nicht Ironie, dass die niedersten Kreaturen, die Menschen, über das ganze Land herrschten? Dies ist das Ergebnis des menschlichen Willens.Nicht einmal die Götter konnten sich vorstellen dass die Menschen jemals die Herrscher der Erde werden.
Nun werde ich euch die Geschichte des blühensten Königsreichs erzählen das jemals existierte:
Dies ist die Geschichte der Menschen, die den gleichen Weg wie die Giganten beschritten."
Während der langen Schlacht gegen die Orks und die Elfen, fingen die Menschen an primitive Königreiche untereinander zu errichten.Die zentrale Hauptgruppe bestand aus dem Athena-Klan und aus Menschen, die mit der Benutzung von Magie vertraut sind.Sie beschützten sich mit ihren Kräften, befolgten Befehle trotz Bedrohungen und waren gelegentlich an kleinen und großen Schlachten beteiligt.
Aufträge waren schnell beschlossen als der Anführer der Athena, Shuniman, die Regionen vereinte, die zur Zeit als Aden und Elmore bekannt sind. Er benannte sein Königreich in Elmoreden und ernannte sich selbst zum Kaiser.Die Krone aus Holzästen, die die Vorfahren einst trugen wurde zu einer Goldkrone mit funkelnden Juwelen.Er wurde zu einer Person, die für seine Nachfolger den Göttern fast gleich gestellt war.
Kaiser Shuniman sorgte sich über die Lebensbeschränkung der Menschen.Die Tatsache dass Gran Kain, Gott des Todes und der Zerstörung, ihr Erschaffer war gab den Menschen ein Gefühl der Minderwertigkeit. Zusätzlich demütigt die neuen Herrscher dieses Landes die Geschichte, dass sie von Resten anderer Rassen erschaffen wurden. Für ihr neues Königreich benötigten sie einen neuen Mythos; eine neue Geschichte, die ihre Abstammung als nobele Wesen beweist.
Schließlich und mit großen religiöse Veränderungen, machte Shuniman Einhasad, anstatt dem Gott Gran Kain, zur Göttin der Menschen. Mythos und Geschichte wurden geändert und die, die schwarze Magie ausübten, wie auch Gran Kains Anhänger, wurden verfolgt. Die religiösen Veränderungen wurden von Generation zur Generation beibehalten und schließlich dachten alle Menschen dass Einhasad, die Göttin des Guten, ihr Schöpfer war und Gran Kain der Gott des Bösen.
Als Gran Kain davon erfuhr lachte er akzeptierend.
"Auch wenn ihr mir nicht dient, bin ich nicht verärgert. Aber, einfälltige Menschen, wie ihr auch versucht den Himmel mit euren Händen zu verdecken -- ist der Himmel wirklicher kleiner als eure Hand?"
Während Kaiser Shuniman und das Königreich älter wurde und sich erweiterte, herrschte in der Gracia-Region entlang des Sees weiterhin Aufruhr.Die Landschaft von Gracia war rau und gefährlich.Viele menschliche Banden kämpften um die Kontrolle und doch erschien keine starke Macht um sie zu vereinigen.Die Landschaft war übersäht mit kleinen Königreichen, die Landstriche ihr Eigen nannten und kleine Kämpfe aber auch größere Schlachten austrugen um die an Herrschaft zu gelangen.
Der Tag kam als Elmoredens starke Armee in das Land durch die westliche Seebrücke eindrang und die Königreiche von Gracia gezwungen waren sich in ihrer Verteidigung zu vereinigen.Viele wohlhabende Leute und Aristokraten des Landes wurden getötet.Die überlebenden Aristokraten gewannen dadurch an Macht.Am Ende wurde die Elmoreden-Invasion zurückgeschlagen, doch sie diente als Grundlage um aus dem zerstrittenen Gracia ein vereinigtes Königreich zu machen; Dieses Königreich wurde Perios genannt.
Danach kämpften Perios und Elmoreden um die Vorherrschaft.
Elmoreden, das zuerst ein vereinigtes Königreich hergestellt hatte und eine starke militärische Angriffsmacht besaß, war weit überlegen.Aber Perios hatte seine eigenen Vorteile.Zuerst verminderte der See, der die Königreiche trennte, Elmoredens Angriffswege.Auch von größter Wichtigkeit waren die Reliquien, die die Leute von Perios besaßen.Sie konnten sie zu ihrem militärischen Vorteil nutzen.
Sogar mit ihrer überwältigen militärischen Macht konnte Elmoreden Perios nicht einnehmen.
Das Königreich von Elmoreden war das Zuhause des Elfenbeinturms, einer Anstalt wo man Magie erlernen konnte.Die Magier innerhalb des Elfenbeinturms arbeiteten, studierten, erforschten und verbesserten die Magie der uralten Giganten.Das magische Wissen der Gelehrtern des Turms war groß und ihr Einfluss im Königreich glich dem des Kaisers von Elmoreden.
Unter denen, die im Elfenbeinturm arbeiteten, war Beleth der stärkste aller Magier und eins der größten Genies, die auf dieser Erde wandelten.Er war von der Magie der Giganten besessen und hat fast geschafft all ihre Stärke zu erlangen.Die Kraft der Giganten aber war eine verfluchte Kraft die für Menschen nicht gedacht war und Beleths Durst nach absoluter Kontrolle wurde zügellos.Alarmbereit verbündete das Königreich sich mit den Magiern des Elfenbeinturms um mit gemeinsamen Kräften Beleth zu besiegen.Beleths dunkle Künste aber waren sehr mächtig.
Schließlich benutzten die Magier des Elfenbeinturms verbotene schwarze Magie um Beleths Kräfte zu unterdrücken, sodass es ihnen möglich war ihn in die Gewölbe unterhalb des Turms zu sperren und den Eingang zu versiegeln.Trotz der Ritter und Magier, die das Siegel bewachten, war es Beleth möglich das Siegel zu brechen und zu fliehen.Er floh zur Insel Hellbound um seine Stärke zurückzugewinnen um in seinem Ehrgeiz und seiner Besessenheit das ganze Land zu erobern.
Die schwarze Magie um Beleth einzusperren hatte jedoch noch einen anderen dauerhaften Effekt; Die südlichen Teile, der jetzt als Gludio bekannten Region, wurden zu totem Land und viele Menschen starben bei der Aussprechung der Zauber. Das Königreich gab Beleth dafür die Schuld und verbreitete im ganzen Land die Nachricht, dass er der unter Menschen wandelnde Teufel war.
Eine große Chance tat sich auf zu dieser Zeit in den Elfenwäldern. Die Kontrolle über den Kontinent an die Menschen verloren, verloren die Elfen allmählich ihr Selbstvertrauen. Sie alle verloren ihren Ehrgeiz den Kontinent zu beherrschen und gaben sich mit ihrem friedlichen Leben in den Wäldern zufrieden.
Es gab eine Gruppe bekannt als die Braunelfen, welche frustriert waren über die Gleichgültigkeit der Elfen. Besessen von einem starken ehrgeizigen Hang, bestanden sie darauf, dass der Kampf mit den Menschen fortgeführt werden müsse selbst wenn es bedeutete die verbannte Schwarze Magie zu benutzen. Aber, diese Einstellung traf auf gewaltsamen Widerstand der anderen Elfen.
Während dieser Zeit, tauchte ein Menschen Zauberer unter den Braunelfen auf, näherte sich ihrem Führer und sprach:
„König der Braunelfen ihr verlangt Kraft. Aber die schwachen Baumelfen und ihre Anhängerschaft fürchten, dass ihr die große Kraft erlangt die ihr verdient. Die einzige Sorge darüber ist ob ihr sie angreifen werdet oder eine noch größere Plage über sie bringen werdet indem ihr die Menschen provoziert. Es sind diese schwächlichen Gedanken welche die derzeitige Schwäche in der Elfen Rasse erschaffen haben.
Der Braunelfen Führer antwortete vorsichtig, „wer bist du, Menschen Magier? Welches Ziel hast du uns zum Narren zu halten?“
„Mein Name ist Dasparion und ich bin bloß ein Magier. Aber ich besitze die Stärke die ihr verlangt. Ich kann euch helfen eure Ambitionen zu erlangen… im Gegenzug musst ihr mir das geben nach welchem ich verlange.“
„Das was ihr verlangt? Und das möge was sein?“
„Eure Jugend. Das Geheimnis des ewigen Lebens.“ Ein geringes Lächeln berührte die Ecken von Dasparion's Mund. „Obgleich ich wohl bewandert bin in der Magie, bin ich doch noch immer menschlich und meine Lebensspanne ist nicht einmal einhundert Jahre. Also, König der Braunelfen wie ist eure Entscheidung? Wir können einander helfen, das zu erreichen was wir verlangen.“
Verführt von der Stärke der schwarzen Magie die Dasparion besessen hatte, akzeptierten die Braunelfen seinen Vorschlag und lernten die dunklen Künste unter seiner Vormundschaft. Im Ausgleich erwarb Dasparion das Wissen von der Unsterblichkeit und verließ die Wälder zufrieden.
Als den Elfen dies bekannt wurde, verbannten sie die Braunelfen, welche Einhasad aufgegeben hatten und Gran Kain folgten. Ein Kampf folgte unter den Elfen. Die Braunelfen, handelten nach einem Entwurf von Dasparion, benutzten einen tödlichen Spruch um die Baumelfen auszulöschen. Aber die Baumelfen, mit ihrem sterbenden Atem, legten einen Fluch über die Braunelfen. Der Fluch verfaulte die Wälder der Braunelfen und sie wurden eine Rasse der Dunkelheit. Danach, waren die Braunelfen als Dunkelelfen bekannt.
Das goldene Zeitalter von Elmoreden kam etwa eintausend Jahre nachdem es etabliert war, während der Herrschaft des Imperators Baium. Mit großem Charisma und Führungsfertigkeiten, erschuf Baium die stärkste Armee in der Geschichte des Königreiches. Diese Armee trieb die Orcs, welche ansehnlichen Einfluss in den nördlichen Teilen von Elmore hatten, in die Schwarz Wälder, später bekannt als das Orc Königreich. Zusätzlich, führte Baium’s Armee wiederholt Angriffe gegen das Königreich von Perios, und besetzte endlich die südlichen Teile von Gracia.
In seinen späteren Jahren, verlor Baium Interesse an Eroberungen und benutze seine königlichen Streitkräfte um die Konstruktion von einem ausgeklügelten Turm zu beginnen, welcher in die Wolken aufstieg.
„Mein Name regt Furcht in jeder Ecke des Kontinents. Zehntausende von Leben können verloren werden oder errettet werden durch die Bewegung meiner Hand. Meine Macht ist absolut. Dass ich diese Macht nur für ein paar Dekaden haben kann, kann ich nicht bewältigen! NEIN Ich sollte ewig währendes Leben von den Göttern erhalten und mein Königreich für immer beherrschen!“
„Kind eines niederen Menschen und ein niederer Mensch selbst: Du traust dich unseren Aufenthalt zu beschmutzen für dein eigenes ewig währendes Leben? Hast du nichts gelernt aus der Lehre der Giganten? Sehr wohl, wenn ewig währendes Leben ist was du verlangst,sollten wir dir dein Anliegen bewilligen. Aber du sollst niemals deinen Turm verlassen.“
Die Wut der Götter über sich selbst gebracht, war Baium gefangen für alle Ewigkeit auf der Spitze seines Turms. Nach dem plötzlichen Verschwinden des Imperators, brach eine hartnäckige Konkurrenz unter den Mitgliedern der königlichen Familie aus, jeder wetteiferte um den Aufstieg auf den Thron. Zahlreiche Aristokraten ergriffen ihre Chance um ihren Anspruch auf den Thron abzustecken, sie hinterließen das gesamte Königreich von Elmoreden verstrickt in interne Konflikte. Die Kosten und der Arbeitsbedarf zur Konstruktion des Turmes hatten das Königreich schon geschwächt. Der zusätzliche Konflikt und die Verleumdung über den freien Thron waren die Tropfen die das Fass zum überlaufen brachten. Das glänzende Königreich von Elmoreden, das gewaltig war auf dem Kontinent für mehr als eintausend Jahre verfiel in einem rapiden Verfall. Innerhalb von bloß zwanzig Jahren, war das Königreich im Chaos versunken.
Die Geschichte, eingetauscht für ein Essen und ein warmes Feuer, entfaltete sich in eine unangenehme Richtung.Wir wussten nicht wer der Fremde war, wir wussten nicht einmal warum er uns diese Geschichten erzählte.Doch hörten wir zu, es war packend, unfähig wegzulaufen oder wegzublicken lauschten wir weiter seiner Erzählung.Es war als ob uns eine magische Kraft packte und am Boden festhielt.
Der Mann benahm sich als wären wir gar nicht da.Er sammelte trockene Äste, die um seine Füße herum lagen, nahm Zunder und warf beides ins fast erloschene Feuer.Die Flammen schossen mit neuem Leben in die Höhe.
Er blickte nicht einmal in unsere Richtung als er wieder zu erzählen anfing.
"Meine Geschichte ist nun fast zu Ende.Die Geschichte, die ich euch nun erzählen werde, ist eine nur allzu vertraute - die um den Machtkampf der Menschen, der bis zu diesem heutigen Tage andauert.Dies ist die Geschichte des Kontinents nach dem Fall von Elmoreden."
Während dem Niedergang von Elmoreden began auch langsam der Fall des Perios Königreich, Nichts konnte die nahenden Plagen aus der Gracia Region in Richtung Süden stoppen noch die verheerende Kälte die durch das Land fegt vom Norden aus. Wie Elmoreden vor ihr, verschwand Perios in die Bücher der Geschichte.
Nach dem Fall dieser ehemals großen Königreiche, war das Land verwickelt in einen entsetzlichen Aufruhr und die dunklen Zeiten beschworen Erinnerungen an die Folgen von der Großen Plage herauf. Der menschliche Adel kämpfte untereinander um die Überlegenheit und manche bewilligten sogar Ländereien für Nichtmenschen im Austausch für militärische Macht. Die Orcs nützend diese Gelegenheit und gewannen einen Halt, bescherten ihre Stärke zu überwinden. Ihre Armeen wieder organisierend, führten die Orcs wieder ihren Feldzug um den Kontinent zu dominieren. Ihre Armeen waren mächtig und sie besetzten bald die nördlichen Teile von Elmore, aber Kämpfe zwischen den noblen Orcs und den niederen Orcs schwächten ihre Kraft.
In mitten des Konfliktes, die Elfen konnten nichts anderes machen als für ihre eignen Leben zu Kämpfen in den endlosen Kämpfen gegen ihre dunkle Brüder. Und die Zwerge waren den tobenden Orcischen Armeen nicht gewachsen und wurden leicht ins Abseits gedrängt.
In dieser Zeit, erschien eine dominante menschliche Fraktion, bekannt als das Elmore Königreich. Ihr Anspruch darauf direkte Nachfahren vom Imperator zu sein, ob Wahrheit oder Mythos, war weit akzeptiert, sie hatten die Wahrheit der Stärke und die Wahrheit des Stahls hinter ihren Wörtern. Die Elmore Armee klirrte mit der Orcischen Armee zusammen viele fürchterliche Kämpfe lang. Der Kampf führte sich fort über viele Jahre, kostete beiden Seiten schwer. Die Armeen waren ausgeglichen, obgleich die Menschen zahlenmäßig überlegen waren, die bloße Kraft von der mächtigen Orcischen Armee machte einen fürchterlichen Feind aus. Am Ende, jedoch, schwer besiegt, waren die Orcs wieder in ihre eigenen Länder zurückgetrieben um ihre Zeit abzuwarten und ihre Rache zu planen. Die Zwerge, wovon wenige übrig gebliebenen waren, wurden verbannt vom Menschen Kontinent in die Tiefen des Wirbelgebirges.
Mit ihrer jetzt verminderten militärischen Streitkraft, erringte die Elmore Armee endlich Kontrolle über alle nördlichen Länder und marschierte südwärts mit dem Bestreben den Kontinent wiederzuvereinigen unter der Elmore Flagge. Aber die Vereinigung des geteilten Kontinents war nicht möglich. Die Oren, das mächtigste der südlichen Königreiche, werte die eindringende Armee mit ihren starken Magiern und gut trainierten Soldaten ab und die Elmore konnten sich nicht messen mit der Wildheit dieser Armee auf ihrem Land.
Die verschiedenen südlichen Königreiche florierten unter der Obhut der Oren und begannen zusammen eine Nation zu formen. Diese Königreiche behalten untereinander ihre Balance und wurden stark und erfolgreich.
Die vielen Kriege dauerten zahlreiche Generationen, und aus dem Chaos heraus, wurde Gracia die erste Nation, die die Vereinigung einfädelte. Ein Mann der Paris genannt wurde, gewann viele Schlachten und beanspruchte Ländereien im Namen von Beheim, mit seiner militärischen Tapferkeit und seiner fürchterlichen Stärke brachte er seinen Leuten Ruhm ein.
Paris erreichte legendären Status als er und seine Armee sich den bösen Highländern von Quaser stellten. In einem verzweifelten Kampf gegen Tor, der Quaser’s mächtigster Krieger war, schlug Paris Tor eine entscheidende Wunde. Niemals davor einen Kampf verloren besagt die Legende, dass der verwundete Tor sich wie folgt äußerte,
„bist du wirklich menschlich? So eine Stärke, so eine Geschwindigkeit!“
Vor seinem Fein stehend schaute Paris über das Schlachtfeld und antwortete,
„Ich sehne mich so stark danach dieses Land zu einen… tapferer Krieger aus dem Norden verpfände mir deine Loyalität und zusammen sollen wir alle besiegen die sich uns entgegenstellen.“
Auf diese Weise führte Paris die weiß Alderritter, die Windritter und nun die neuerdings verbündeten Highländer über die Länder von Gracia und erringte viele militärische Siege. Die Länder von Beheim schwollen um das fünffache an und was Paris betraff, er veranstaltete einen Aufstand gegen die Monarchie und erklomm den Thron.
Indessen platzen auch die südlichen Länder vor Aktivität und viele waren besorgt über die Nachrichten von den turbulenten Veränderungen in Gracia und Elmore. Ein charismatischer Führer namens Raoul erschien und führte seinen eigenen Feldzug, um seine persönliche Streitkraft unter seiner Flagge anzuhäufen. Raoul war ein feuriger Redner, er besiegte die die sich ihm entgegenstelten nicht mit Waffen sondern mit Worten. Eine seiner Reden verlief normalerweise wie diese:
„Adelige von diesem Land! Seht ihr nicht was hinter unseren Grenzen geschieht? Furchtbare Feinde marschieren in unsere Richtung genau jetzt wo wir reden! Das Königreich von Elmore hat lange unseren Reichtum gesucht und unsere Ländereien, Elmore wartet nur auf den richtigen Zeitpunkt um loszuschlagen. Wenn die Gracia Region, von jenseits der Meere, sich auch dazu entscheiden sollte sich in Bewegung zu setzen werden wir überrannt werden. Es gibt keine andere Option als unsere Armeen unter einer Flagge zu vereinen und uns auf den Krieg vorzubereiten.
Raoul benutzte Überredungskünste um die südlichen Länder zu vereinen. Aber die wirkliche Bedrohung vom Elmore Königreich war nicht so groß wie sie erschien, sie waren zu sehr damit beschäftigt sich mit den aufständischen Massen der Orcs zu befassen als ihre Aufmerksamkeit auf Aden zu richten.
Trotzdem vereinigte Raoul zu Anfang Streitkräfte mit seinem loyalen Verbündeten Inadril und zusammen errichteten diese Länder das Königreich von Aden. Ungleich Paris führte Raoul einen blutlosen Feldzug und er schritt leicht in Richtung Westen vor, um Giran und Dion einzunehmen.
Das erste Mal das Raoul auf Widerstand gegen seine Pläne traf war in Oren. Oren beanspruchte für sich selbst der Anführer der südlichen Länder zu sein und akzeptierte keinen anderen Führer als seinen eigenen. Schließlich kam es zum Streit aber das Aden Königreich erreichte einen außergewöhnlichen Sieg. Das Gludio Königreich wurde Zeuge der Macht der Adener Armee, Gludio wählte freiwillig sich mit Aden zu verbünden und vervollständigte Aden’s Vereinigung. Danach wurde Raoul bekannt als der Vereinigungskönig.
Bald nach der Vereinigung von Aden festigte Gracia seine eigenen Länder als die letzte übrig gebliebene Gegner, die Hwuh, in die Hände von Paris fielen. Paris bewegte sich zur Hauptstadt von Arpenino und reorganisierte die Struktur seines Königreiches.
Erneut erstärkt bewies sich Aden selbst, dass sie ein ernstzunehmende Macht sind, durch ihre erfolgreiche Verteidigung gegen Elmore’s Vormarsch. Jedoch began eine neue Zeit in Aden’s Geschichte als sie vom plötzlichen Tod von Raoul getroffen wurden. Den Moment der Schwäche bemerkend fiel Elmore wiederholt in die nördlichen Länder von Aden ein. Raoul’s Nachfolger Trabis war fähig die Angreifer abzuwehren, aber er verstarb bald an einer mysteriösen Krankheit. Der Nächste in der Reihe der Anspruch auf den Thron hatte war ein sechzehn Jahre alter Junge namens Amadeo.
Als Paris diese Nachricht hörte rief er aus, „Der Himmel unterstützt unser Gracia Königreich! Ein sechzehn Jahre alter König? Das wird der Fall des Aden Königreiches sein!“
Aber Paris unterschätzte den jungen Amadeo schwer. Der junge König konnte eine große Anzahl von Elmore Attacken brillant abwehren und Paris spürte, dass seine Möglichkeit Aden zu erobern schwand. Die Ratschläge aller ignorierend, inklusive seiner vertrauenswürdigenden rechten Hand Dillios, startete Paris einen massiven Angriff auf Aden zu Wasser und Land.
Das Resultat war katastrophal.
Asteir der verdrängte König von Elmore hatte sich mit Adens Streitkräften, die seines Vaters Langzeitfeinden waren, verbündet.
„Hast du kein Schamgefühl? Du sollst sterben dafür, dass du auf der Seite der Feinde deines Vaters stehst!“ schrie Paris im Zorn.
Asteir wusch die Bemerkung beiseite und antwortete, „Auf den Bengel kann ich später Acht geben, aber jetzt bist du meine Hauptbeute.“
Die Schlacht von Giran bewies die Veränderung im Krieg und die Gracian Truppen, besiegt und demoralisiert, zogen sich in ihre eigenen Länder zurück. Der Fehlschlag der Aden Invasion hinterließ eine tiefe Wunde in Paris’s Stolz, er war niemals vorher besiegt worden. Schließlich wurde Paris krank und starb kurz darauf.
Der Gracia Erbe war ein gebrechlicher Mann namens Carnaria, welchen viele als unpassend erachteten das Königreich zu regieren. Cucarus, einer aus der Opposition, forderte Carnarias Anspruch auf den Thron. Gesichert durch Paris’s ehemaligen vertrauenswürdigen Berater Dillios, erringte Cucarus Popularität bei den Gracian Leuten und er und Carnaria teilten das Königreich in zwei Parteien. Nord- und Südgracia wurden bittere Feinde und der Kampf verbrauchte all ihre Energien.
Dies waren die besten Neuigkeiten für Amadeo und er nutze die Pause des Kampfes um das Adena Königreich zu stärken. Durch diese Bemühungen traten Aden, Elmore und Gracia einem Friedensvertrag bei und ein zweifelhaftes Zeitalter des Friedens wurde durchlaufen.
Als der Mann seine Geschichte beendete wurde es bereits heller.Die lange Nacht war vorüber und die Morgendämmerung brach herein.Von dem Lagerfeuer blieb nicht mehr als ein Häufchen glimmernde Asche übrig.Der Mann entzündete ein letztes Mal seine Pfeife und zog tief an ihr.
"Dies ist vorerst das Ende meiner Geschichte.Sowie die Zeit vergeht, so vermag eventuell auch die Geschichte weiterzugehen.... Wer weiss, vielleicht seid ihr es von denen ich eines Tages in meinen Geschichten erzählen werde?"
Die ersten Sonnenstrahlen fielen auf das Land und ich spürte dass mich etwas bedrückte, etwas das ich schon lange wissen wollte.Es hat mich Mühe gekostet meine Stimme zu finden und ich fragte zögernd, "Wer seid ihr? Warum erzählt ihr uns all diese Geschichten... und.. und wie könnt ihr all das wissen?"
Der Mann stand wortlos auf. Als er aufrecht stand begann sein Körper auf einmal größer zu werden! Während er noch auf dem Holzstamm saß sah er wie ein normaler Mann aus, aber jetzte war er ein Riese - fast 20 Fuß hoch - er warf einen langen Schatten über die ganze Truppe.
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